Moderne Augenakupunktur nach Prof. Boel

 

              „Für mich ist die moderne Augenakupunktur nach Boel eine wunderbare Behandlungsmöglichkeit der Augen – gerade auch in schwierigen Fällen wie einer Makuladegeneration.”

                                                                           Dr. med. Reneé Jaschke, Wiesbaden

Suchen Sie Hilfe, weil Sie unter einer degenerativen Augenerkrankung wie Makuladegeneration oder einer diabetischen Retinopathie leiden? Gelten Sie als schulmedizinisch austherapiert und suchen jetzt Hilfe auf dem alternativen Weg? Die Moderne Akupunktur nach Boel (MAB) kann in vielen Fällen eine effektive und nebenwirkungsfreie Lösung bieten.

Die Naturheilkunde beschäftigt sich immer noch zu wenig mit den chronischen Augenerkrankungen, und das obwohl etwa 4,5 Millionen Deutsche an der altersbedingten Makuladegenaration (AMD) und etwa 1 Million am Glaukom (grünem Star) erkrankt sind.

Bei dem grauen Star leistet die Schulmedizin den Patienten wunderbare Hilfe, indem sie operativ eine künstliche Linse ins Auge einsetzt, und der Patient wieder gut sehen kann. Bei anderen degenerativen Augenerkrankungen sieht es aber ganz anders aus: Meistens betrachten sie die Augenärzte als unheilbar. Die bekannteste Krankheit ist die trockene Makuladegeneration – die häufigste Ursache klinischer Blindheit in der westlichen Welt.

In solchen Fällen könnte dann die Naturheilkunde, natürlich begleitend zu der schulmedizinischen Behandlung, den Patienten neuen Mut geben. Am spektakulärsten scheint hier die Moderne Augenakupunktur nach Prof. John Boel zu sein.

Viele Augenärzte sind auf das Auge selbst spezialisiert und begrenzen ihre Therapie nur auf das Auge. Die Naturheilkunde setzt dagegen ganzheitlich an und ergänzt begleitend die Schulmedizin. Der dänische Professor, John Boel, entwickelte in den 90er Jahren ein neues Akupunktursystem, das viel höhere Erfolgsquoten aufweisen kann als die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Natürlich wird es hier NIE ins Auge gestochen. Die etwas irreführende Bezeichnung wurde damals benutzt, um sich eben von der TCM abzugrenzen – dies lediglich, um Verwechslungen zu vermeiden. Während sich die traditionelle chinesische Akupunktur an die Meridiane und den Energiefluss wendet, versucht die Augenakupunktur direkten Einfluss auf das Gehirn auszuüben. Und Auge ist bekanntlich ein Teil des Gehirns.

Das Stanford Reasearch Institute an der Stanford Universität in den USA kam nach intensiven Studien zu dem Schluss, dass der Mensch 84% seiner Sinneseindrücke über die Augen erhält. Unsere Augen sind ein hochentwickeltes und gleichzeitig sehr sensibles Sinnesorgan, das empfindlich auf Stoffwechselstörungen reagiert. Durch die Augenakupunktur sollen Durchblutung und Stoffwechsel im Gehirn und in den Augen mobilisiert werden. Das Immunsystem soll so den gewünschten Heilungsprozess in Gang setzen und die Sinneszellen im Auge aktivieren.

Die Moderne Augenakupunktur nach Boel regt den Blutfluss in den Arterien, die das Auge versorgen, an. Dadurch werden die Augen besser versorgt, die Schlacken gelöst und Regenerationsprozesse in Gang gesetzt. Es werden direkt im Gehirn Heilimpulse ausgelöst, durch die die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder mobilisiert werden. Die Wirkung hinter der Augenakupunktur kann mit einer Schnittverletzung verglichen werden: Innerhalb kürzester Zeit registriert das Gehirn hierbei, dass eine Verletzung besteht. Es werden sofort regulierende Hormone und Enzyme wie Cortison und Adrenalin freigesetzt, um den Heilungsprozess in Gang zu bringen.

      Das therapeutische Ziel der Modernen Augenakupunktur: Das Sehvermögen und die Augengesundheit zu verbessern.

Augenakupunktur gibt es seit 1987, in Deutschland wurde sie erstmals 1996 vorgestellt. Prof. Boel kombinierte mehrere Akupunktursysteme. Durch diese Mischung sollen verschiedene Selbstheilungsprozesse gleichzeitig angeregt werden.

Boel konnte mit seiner Methode Erkrankungen wie Makuladegeneration, das Glaukom oder die diabetische Retinopathie nicht nur in Schach halten, sondern auch bedeutende Verbesserungen bei den Patienten erreichen. Zurzeit leitet er sein Familienunternehmen, (es sind mehrere Kliniken in Dänemark, u.a. die AkuNova-Klinik) und bildet weltweit Therapeuten, Ärzte und Heilpraktiker in dieser Methode aus. Bislang haben mehr als 4.000 Gesundheitsspezialisten aus 50 Ländern diese Methode erlernt.

Die Augenakupunktur eignet sich zur Behandlung solcher Augenerkrankungen wie:

  • Makuladegeneration, trockene und feuchte
  • Altersbedingte Makuladegeneration
  • Glaukom (grüner Star)
  • Retinopathia diabetica (Diabetische Netzhautveränderung)
  • Störungen des arteriellen oder venösen Blutflusses
  • Sehnervatrophie, Erkrankungen des Sehnervs
  • Retinitis pigmentosa
  • Erblindung durch Gehirnschädigungen
  • Netzhautablösung
  • Altersweitsichtigkeit.

Kaum beeinflussbar ist die Kurzsichtigkeit der Erwachsenen. Erfolge gibt es hingegen bei der Weitsichtigkeit. Auch die Kurzsichtigkeit von Kindern könnte verbessert werden.

Die Augenakupunktur ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, obwohl Professor Boel mit dieser Methode  eine sehr hohe Erfolgsquote erzielte. Laut seinen Aussagen hatte er anfangs eine Erfolgsrate von etwa 25%, heute liegt die Quote bei über 80%. Zu betonen ist, dass es sich dabei in den meisten Fällen um von der Schulmedizin austherapierte Patienten handelte, d.h. dann, wenn die medizinische Wissenschaft den Rat gegeben hat: „Sie müssen lernen, damit zu leben“. Die langjährige Praxis von Boel zeigt, dass fast alle Augenerkrankungen mit der Augenakupunktur behandelbar sind.

In Dänemark werden jede Woche etwa 750 Behandlungen in vier Kliniken durchgeführt.

Die erzielbaren Behandlungserfolge hängen davon ab, wie gut ein Mensch auf Augenakupunktur anspricht. Insofern ist eine Vorhersage des Erfolgs der Augenakupunktur nicht möglich. Gerade bei Augenerkrankungen ist es oft schon ein großer Erfolg, wenn das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden kann oder wenn die Krankheit zum Stillstand kommt.

Der Verlauf der Augenerkrankung muss regelmäßig von einem Augenarzt kontrolliert werden.

Die Augenakupunktur nach Prof. Boel läuft nach einem bewährten Schema ab, das aber auf jeden Fall individuell angepasst werden muss. Jeder Patient erhält also seine „eigene“ Augenakupunktur, die auf die Situation des Patienten und seiner Erkrankung Rücksicht nimmt. Pro Behandlungstag werden zwei 30-minütige Behandlungen an unterschiedlichen Akupunkturpunkten durchgeführt. Zwischen diesen Behandlungen liegt eine Pause von mindestens 1 Stunde. Dadurch wird die Wirksamkeit der Behandlung erheblich gesteigert.

In Deutschland hat ein Boel-Student, Dr. med. Hans Peter Wutta aus Kiel, eine wissenschaftliche Forschung über Augenakupunktur durchgeführt. Die Patienten wurden mit der Boel-Augenakupunktur behandelt und vor und nach der Behandlung untersucht. Sie wurden anschließend statistisch von der Universität Hamburg geprüft. Die Ergebnisse dieses Tests und längere Stagnation der Krankheit waren die Kriterien, mit denen gearbeitet wurde.

Die Ergebnisse bei Männern und Frauen waren überraschend gut: 76% profitierten von den Behandlungen. Dr. Wutta prüfte auch, ob das Alter der Patienten Einfluss auf die Ergebnisse hatte und er kam zu dem Schluss, dass die Ergebnisse gleich waren, egal wie jung oder alt der Patient war.

Aus rechtlichen Gründen muss ich darauf hinweisen, dass die Augenakupunktur nach Professor Boel ein Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin ist, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört.

Alle hier getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der Augenakupunktur nach John Boel beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten der Therapierichtung selbst und werden von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt.

Ich bin von Prof. John Boel zertifizierter Augenakupunktur-Therapeut und wende diese Therapieart in meiner Praxis an. Eine Behandlungsserie besteht aus 10 nacheinander folgenden Tagen, an denen jeweils zwei Augenakupunktur-Sitzungen durchgeführt werden. Am Wochenende wird nicht behandelt. Während zwei Wochen kann erkannt werden, ob und wenn ja wie gut die betroffene Person auf die Behandlung anspricht. Um das Ergebnis zu stabilisieren, ist es bei den meisten degenerativen Erkrankungen der Augen wichtig, die Behandlung in regelmäßigen Abständen aufzufrischen (etwa 1 x pro Monat).

Die 10-tägige Therapie kostet bei mir 700 EUR. Um die Effekte der Augenakupunktur zu steigern, ergänze ich sie mit ausgesuchten Übungen aus Augen-Yoga. Weil Augenakupunktur sehr oft bereits nach wenigen Sitzungen ihre Wirksamkeit entfaltet, gebe ich den Patienten die Möglichkeit zum Ausprobieren, ob diese Methode ihnen hilft und biete einen Test-Behandlungstag an. Die zwei Sitzungen kosten dann 80 EUR.

Ich behandele ausschließlich schulmedizinisch diagnostizierte Patienten oder diejenigen, die durch die behandelnden Augenärzte zu mir geschickt wurden. Ich arbeite gerne mit behandelnden Augenärzten zusammen, die dabei die Ergebnisse der Therapie kontrollieren können.

Es gibt eigentlich keine Kontraindikationen (Gegenanzeigen) zu der Modernen Augenakupunktur – es gibt nur relative Kontraindikationen, die sich allgemein auf die Akupunktur als solche beziehen.

Relative Kontraindikationen

  • Gerinnungsstörungen − bei vorliegenden Störungen der Gerinnung ist die Akupunktur zwar durchführbar, aber ausschließlich mit besonderer Vorsicht durchzuführen. Da die Einstichtiefe jedoch gering ist, ist das Risiko für schwere Blutung fast zu vernachlässigen.
  • schwere Herzkrankheiten − durch die Therapie kann ein plötzlicher Blutdruckabfall auftreten, der bis zum Bewusstseinsverlust führen kann.
  • Schwangerschaft − in verschiedenen Publikationen wurde bereits diskutiert, inwieweit die Akupunktur  vorzeitige Wehen auslösen kann. Auf Grund dessen sollten bestimmte Akupunkturpunkte in der Schwangerschaft nicht genadelt werden.

Das Schlimmste, das bei einer Augenakupunktur-Behandlung geschehen kann, ist, dass jemand gar nicht darauf reagiert. In diesem Fall gibt es aber keinen gesundheitlichen Nachteil, die Krankheit läuft  unbeeinflusst von der Therapie weiter.